Eine Eileiterschwangerschaft zählt wohl zu den größten Ängsten einer frisch schwangeren Frau. Wie du sie erkennst und was dann zu tun ist, berichtet Dr. med. Rieke Hermann in diesem Artikel.
Inhalt des Artikels
Es gibt Themen in meiner Praxis, die deutlich komplexer und gleichzeitig emotional mehr sind als nur ein Befund auf einem Laborbogen. Eine Eileiterschwangerschaft ist eines dieser Themen. Vor wenigen Tagen erst saß mir eine Patientin gegenüber, die erst kurz zuvor einen positiven Test in der Hand gehalten hat und jetzt klar wird, dass irgendetwas nicht stimmt. Sie hat starke, einseitige Schmerzen. Es ist ein intensives Ziehen, das nicht aufhört. Schließlich zeigte der Ultraschall: Die Fruchtblase befindet sich nicht dort, wo sie sein sollte.
Ich bin Dr. med. Rieke Hermann, Frauenärztin und Mitgründerin der MamAcademy. Gemeinsam mit Katharina Charissé, Prä- und Postnatal-Yogalehrerin und Mama-Coach, begleiten wir Frauen durch die besonderen Phasen einer Frau: Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Rückbildung. Dazu gehören natürlich auch die nicht ganz so leichten Momente.
Dieser Artikel ist für dich, wenn du selbst gerade von einer Eileiterschwangerschaft betroffen bist. Für dich, wenn du dir Sorgen machst, weil du schwanger bist und dich beim kleinsten Ziehen fragst, ob dir das gerade passiert. Und für dich, wenn du einfach mehr verstehen möchtest, was im Körper einer schwangeren Frau vor sich gehen kann.
Wie immer bei der MamAcademy sprechen wir darüber sehr ehrlich, offen und mit dem Respekt, den dieses Thema verdient. Folge uns auch gerne auf Instagram!
Was ist eine Eileiterschwangerschaft und warum ist sie so gefährlich?
Bei einer normalen Schwangerschaft läuft es so ab: Die Eizelle wird im Eileiter befruchtet und wandert innerhalb von drei bis vier Tagen weiter in die Gebärmutter, wo sie sich einnistet und wachsen kann. Bei einer Eileiterschwangerschaft – medizinisch Tubargravidität oder ektope Schwangerschaft genannt – bleibt die befruchtete Eizelle auf diesem Weg stecken und nistet sich schließlich an einem Ort ein, der dafür nicht vorgesehen ist.
In über 95 Prozent der Fälle geschieht das im Eileiter selbst. In seltenen Fällen kann die Einnistung auch am Eierstock, im Bauchraum oder am Gebärmutterhals stattfinden. Allerdings sind das die Ausnahmen. Der Eileiter hingegen ist ein Problem: Er ist ein schmaler Muskelschlauch, gerade mal vier bis sieben Millimeter im Durchmesser, und er ist schlicht nicht dafür gebaut, einen wachsenden Embryo aufzunehmen. Während das Baby wächst, dehnt es den Eileiter von innen auf. Wenn hier also niemand vorher eingreift, reißt er irgendwann. Das nennt man dann medizinisch Tubarruptur.
Eine Tubarruptur führt zu einer starken inneren Blutung, die innerhalb von Minuten lebensbedrohlich werden kann. Das ist also kein medizinisches Schreckgespenst, das ist leider die biologische Realität einer Eileiterschwangerschaft und damit auch der Grund, warum eine Eileiterschwangerschaft immer als gynäkologischer Notfall gilt – auch wenn die Frau in dem Moment vielleicht noch gar keine starken Beschwerden hat.
Was viele nicht wissen: Der Schwangerschaftstest zeigt bei einer Eileiterschwangerschaft positiv an. Das Hormon hCG wird produziert, weil der Embryo sich entwickelt. Nur eben am falschen Ort. Genau das macht dieses Krankheitsbild so tückisch: Der Körper sendet zunächst alle normalen Schwangerschaftssignale, während sich im Verborgenen eine gefährliche Situation anbahnt.
„Die Eileiterschwangerschaft ist eine der wenigen gynäkologischen Situationen, in denen schnelles Handeln wirklich Leben retten kann. Und je mehr Frauen davon wissen, desto besser.“ – Dr. med. Rieke Hermann
Wie häufig ist eine Eileiterschwangerschaft und wer ist besonders gefährdet?
Etwa ein bis zwei Prozent aller Schwangerschaften sind Eileiterschwangerschaften (Studie). Das klingt erst einmal sehr wenig, jedoch bedeutet das bei mehreren hunderttausend Schwangerschaften pro Jahr in Deutschland, dass tausende Frauen jährlich davon betroffen sind. Diese Zahl ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Die Gründe dafür hängen eng mit den Veränderungen in unserem Lebensstil und der Medizin zusammen.
Welche Risikofaktoren gibt es?
Der stärkste Einzelrisikofaktor ist eine vorangegangene Eileiterschwangerschaft. Wer sie einmal hatte, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für eine erneute. Frauen mit dieser Vorgeschichte empfehle ich daher dringend, bei einer neuen Schwangerschaft sehr früh zur Kontrolle zu kommen. Also nicht erst in der achten oder neunten Woche, sondern schon in der fünften oder sechsten, wenn der Schwangerschaftstest frisch positiv anzeigt.
Weitere relevante Risikofaktoren sind frühere Entzündungen der Eileiter, die häufig durch Chlamydien verursacht werden. Chlamydien sind eine der häufigsten sexuell übertragbaren Erkrankungen und verlaufen oft völlig symptomlos. Viele Frauen wissen daher gar nicht, dass sie eine Infektion hatten, bis sich Jahrzehnte später herausstellt, dass die Eileiter vernarbt oder verwachsen sind. Darüber hinaus erhöhen Bauchoperationen, Endometriose, Kinderwunschbehandlungen wie IVF sowie das Rauchen das Risiko für eine Eileiterschwangerschaft. Zudem kommt noch ein Punkt, der Frauen manchmal überrascht:
Kann eine Eileiterschwangerschaft trotz Spirale passieren?
Ja. Das ist eine Sache, die ich in meiner Praxis immer anspreche. Eine Spirale, ob Kupfer- oder Hormonspirale, verhütet sehr zuverlässig. Doch wenn es trotz Spirale zu einer Befruchtung kommt, ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft erhöht. Die Ursache liegt dabei nicht in der Spirale selbst, sondern daran, weil sie vor allem die Einnistung in der Gebärmutter verhindert. Im Eileiter selbst bietet sie nämlich keinen zusätzlichen Schutz. Das bedeutet: Wenn du eine Spirale trägst und einen positiven Test hast oder einseitige Unterleibsschmerzen spürst, suche bitte sofort deine Frauenärztin auf — ohne Ausnahme.
Welche Symptome hat eine Eileiterschwangerschaft?
Diese Frage höre ich am häufigsten und ich kann da immer nur mit einer ehrlichen Vorabwarnung antworten: In den ersten Wochen einer Eileiterschwangerschaft gibt es oft überhaupt keine Symptome, die sie von einer normalen Schwangerschaft unterscheiden. Positiver Schwangerschaftstest. Ausbleibende Periode. Vielleicht Übelkeit. Vielleicht einfach Brustspannen. Der Körper tut damit genau das, was er bei jeder anderen Schwangerschaft auch täte.
Frühe Warnzeichen: Wenn der Körper anfängt zu sprechen
Ab der sechsten bis neunten Schwangerschaftswoche, wenn der Embryo größer wird und es im Eileiter eng wird, kommen typische Zeichen. Das auffälligste: einseitige Unterleibsschmerzen. Die sind also nicht beidseitig und auch nicht ringsum, sondern wirklich nur auf einer Seite. Manche Frauen empfinden sie als dumpf und ziehend, andere eher als stechend, manche sogar in die Schulter oder den Rücken ausstrahlend. Dazu kommen oft ungewöhnliche Schmierblutungen. Sie sind dunkler, unregelmäßiger und leichter als eine normale Periode. Diese Kombination aus einseitigem Schmerz und atypischer Blutung bei gleichzeitig positivem Schwangerschaftstest ist demzufolge ein ernstzunehmendes Warnsignal.
Die Schulterschmerzen klingen im ersten Moment unintuitiv, jedoch haben sie einen anatomischen Grund: Wenn sich im Bauchraum Blut ansammelt, kann es das Zwerchfell reizen und das wiederum wird von Nerven versorgt, die auch in die Schulterregion ziehen. Schmerzen in der rechten oder linken Schulter, die ohne Vorwarnung bei einer frühen Schwangerschaft auftreten, können deshalb ein Zeichen für eine beginnende innere Blutung sein.
Alarmsignale – sofort Notarzt oder Notaufnahme
NOTFALL: Ruf sofort den Notruf 112 oder fahre in die nächste Notaufnahme, wenn du schwanger bist oder sein könntest und plötzlich starke einseitige Bauchschmerzen hast, besonders in Kombination mit Schwindel, Kreislaufproblemen, Ohnmachtsgefühl oder blasser, schweißnasser Haut. Das können Zeichen einer geplatzten Eileiterschwangerschaft (Tubarruptur) und einer inneren Blutung sein – jede Minute zählt.
Ich sage meinen Patientinnen immer: Du musst keine Ärztin sein, um zu merken, dass irgendwas nicht stimmt. Wenn du schwanger bist oder sein könntest und da ist ein einseitiger Schmerz, der nicht aufhört oder schlimmer wird, fahre zum Arzt oder in die Klinik. Lieber einmal zu viel untersucht als zu spät.
Wie wird eine Eileiterschwangerschaft diagnostiziert?
Die Diagnose stützt sich auf zwei Säulen: den Ultraschall und den Bluttest. Beide zusammen ergeben fast immer ein klares Bild. Allerdings braucht das manchmal Geduld und mehrere Kontrollen.
Der Ultraschall und warum das Timing so wichtig ist
Im Ultraschall kann man eigentlich erst ab der sechsten, besser siebten Schwangerschaftswoche zuverlässig beurteilen, ob sich die Schwangerschaft korrekt in der Gebärmutter eingenistet hat. Wer früher kommt – also in der fünften Woche oder noch früher – sieht oft noch gar nichts, auch bei einer völlig normalen Schwangerschaft. Das kann demzufolge zu unnötiger Verunsicherung führen, wenn man nicht weiß, dass das normal ist.
Meine Empfehlung: Wenn du keine Beschwerden hast, warte mit dem ersten Ultraschall bis zur sechsten oder siebten Woche. Wenn du einseitige Schmerzen oder Blutungen hast, dann geh sofort – unabhängig davon, wie früh die Schwangerschaft ist. Im Ultraschall schaue ich dann genau nach: Ist die Fruchtblase in der Gebärmutter? Wenn nicht, obwohl der Test positiv ist und das hCG über einem bestimmten Niveau liegt, ist das ein ernstes Warnsignal. Manchmal lässt sich auch direkt eine Struktur im Eileiter erkennen.
Der hCG-Wert bei einer Eileiterschwangerschaft
Das Schwangerschaftshormon hCG läuft bei einer normalen Schwangerschaft wie eine zuverlässige Uhr: Der Wert verdoppelt sich etwa alle 48 bis 72 Stunden. Bei einer Eileiterschwangerschaft steigt es oft etwas langsamer, stagniert oder fällt sogar. Das allein ist leider noch kein Beweis, denn auch manche normale Schwangerschaften zeigen zunächst einen langsameren Anstieg. Doch in Kombination mit einem auffälligen Ultraschallbefund ergibt sich oft ein sehr klares Bild. In manchen Fällen braucht es jedoch zwei, drei Kontrollmessungen über einige Tage, bis man sicher entscheiden kann. Diese Zeit der Ungewissheit ist für Frauen oft eine sehr schwierige Herausforderung. Das weiß ich aus vielen Gesprächen in meiner Praxis. Hier braucht es oft viel Halt von nahestehenden Personen.
Wie wird eine Eileiterschwangerschaft behandelt?
Es gibt drei mögliche Wege. Welcher der richtige ist, hängt von der individuellen Situation ab. Also wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist, ob der Eileiter noch intakt ist, wie hoch das hCG ist, wie es sich entwickelt und nicht zuletzt: was die Frau selbst möchte, besonders im Hinblick auf ihren späteren Kinderwunsch.
1. Abwarten und beobachten
In sehr frühen Fällen mit einem niedrigen und bereits fallenden hCG-Wert kann abgewartet werden. Der Körper löst diese nicht optimale Schwangerschaft tatsächlich manchmal selbst auf, ohne dass eingegriffen werden muss. Das wird engmaschig mit Blutkontrollen begleitet. Diese Option kommt nur für sehr spezifische Situationen infrage und erfordert, dass die Frau gut erreichbar ist und bei Veränderung sofort handeln kann.
2. Medikamentöse Behandlung mit Methotrexat
Methotrexat ist ein Wirkstoff, der das Zellwachstum hemmt und damit die Eileiterschwangerschaft auflöst. Er wird als Spritze gegeben, was meist ambulant erfolgt. Geeignet ist diese Methode, wenn die Eileiterschwangerschaft früh erkannt wurde, der Eileiter noch nicht gerissen ist und das hCG unter einem bestimmten Grenzwert liegt – üblicherweise unter 5.000 mIU/ml. Nach der Behandlung wird das hCG in regelmäßigen Abständen kontrolliert, bis es auf null gesunken ist. Wichtig: Methotrexat beeinflusst die Folsäureverwertung, weshalb nach einer Behandlung eine Wartezeit von mindestens drei bis sechs Monaten vor einem erneuten Schwangerschaftsversuch empfohlen wird.
3. Operation – laparoskopisch und eileitererhaltend, wenn möglich
Bei einer fortgeschrittenen Eileiterschwangerschaft, einem gerissenen Eileiter oder wenn Methotrexat nicht wirkt, ist eine Operation leider nötig. Sie wird in der Regel laparoskopisch durchgeführt, also als Bauchspiegelung mit kleinen Schnitten. Dabei handelt es sich um ein schonendes Verfahren, das meistens auch eine schnelle Erholung ermöglicht. Ziel ist es immer, den Eileiter zu erhalten, wenn das medizinisch vertretbar ist. In manchen Fällen, zum Beispiel wenn der Eileiter zu stark geschädigt ist oder die Blutung nicht anders zu kontrollieren ist, muss er entfernt werden. Das ist keine leichte Entscheidung und ich treffe sie natürlich niemals ohne das ausführliche Gespräch mit der Patientin.
„Die Entscheidung, welcher Weg der richtige ist, treffe ich nicht alleine. Wir treffen sie gemeinsam – auf Basis der Befunde, aber auch auf Basis deiner Situation und deines Kinderwunsches.“ – Dr. med. Rieke Hermann
Kann ich nach einer Eileiterschwangerschaft noch schwanger werden?
Natürlich ist das die Frage, die fast alle Frauen als erste stellen. Manchmal sogar noch während sie im Behandlungszimmer sitzen, manchmal auch erst Tage später. Ich beantworte sie immer zuerst, weil ich weiß, wie viel daran hängt.
Die kurze Antwort: Ja, die meisten Frauen können nach einer Eileiterschwangerschaft erneut schwanger werden. Studien zeigen, dass etwa 65 bis 70 Prozent der Frauen innerhalb von 18 Monaten nach einer Eileiterschwangerschaft eine intrauterine Schwangerschaft (also eine Schwangerschaft in der Gebärmutter) erreichen. Auch wenn ein Eileiter entfernt wurde, übernimmt der verbleibende in vielen Fällen die Funktion und Schwangerschaften sind gut möglich. Bei zwei intakten Eileitern sind die Chancen natürlich noch etwas besser.
Was allerdings ehrlich gesagt werden muss: Das Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft ist nach einer ersten erhöht. Deshalb ist es bei einer neuen Schwangerschaft besonders wichtig, früh zur Kontrolle zu kommen und den Verlauf aufmerksam zu beobachten. Das machen jedoch viele Frauen nach dieser Erfahrung ganz intuitiv von sich aus.
Wann darf man es nach einer Eileiterschwangerschaft wieder versuchen?
Nach einer medikamentösen Behandlung mit Methotrexat empfehlen die meisten Fachgesellschaften, mindestens drei bis sechs Monate zu warten. Das liegt an dem Einfluss auf die Folsäureverwertung, die für eine gesunde frühe Schwangerschaft so wichtig ist. Nach einer Operation ist die körperliche Erholungszeit oft kürzer. Was genau für dich gilt, besprichst du am besten individuell mit deiner Frauenärztin.
An dieser Stelle möchte ich unbedingt etwas hinzufügen, was mir sehr wichtig ist:
Die Frage, wann der Körper wieder bereit ist und die Frage, wann du emotional wieder bereit bist, sind zwei verschiedene Fragen. Beide verdienen gleichermaßen Aufmerksamkeit.
Was eine Eileiterschwangerschaft emotional bedeutet
In der Medizin sprechen wir viel über Befunde, Hormonwerte und Behandlungsoptionen. Was dabei manchmal zu kurz kommt, ist das, was eine Eileiterschwangerschaft für eine Frau bedeutet. Und das ist, was es ist: ein tragischer Verlust.
Eine Eileiterschwangerschaft ist keine Schwangerschaft, die weitergeführt werden kann. Sie muss beendet werden – medikamentös oder operativ. Das bedeutet, dass ein Leben, das sich bereits angekündigt hatte, nicht sein wird. Viele Frauen trauern daher um dieses Kind, auch wenn die Schwangerschaft vielleicht nicht geplant war oder auch wenn sie noch sehr früh war. Gleichzeitig fühlen sie sich manchmal schuldig dafür, dass sie trauern. Als wäre das übertrieben oder unangemessen.
„Eine Eileiterschwangerschaft ist ein Verlust. Auch wenn sie früh war. Auch wenn es keine geplante Schwangerschaft war. Dein Kummer ist daher berechtigt. Dein Körper hat etwas Schweres durchgemacht.“ – Dr. med. Rieke Hermann
Dieser Schmerz ist echt und er darf sein. Viele Frauen berichten, dass sie nach einer Eileiterschwangerschaft Angst vor einer erneuten Schwangerschaft entwickeln. Angst vor dem nächsten positiven Test, Angst vor dem Ultraschall, Angst vor dem Warten. Das ist eine normale Reaktion auf eine traumatische Erfahrung. Wenn diese Gefühle dich begleiten, kann eine zeitweise psychologische Unterstützung eine kluge Entscheidung sein.
Katharina Charissé, meine Kollegin und Mitgründerin der MamAcademy, sagt es so:
Dein Körper und deine Seele brauchen beide Raum. Du musst nicht sofort wieder versuchen. Du darfst heilen.
Fazit Eileiterschwangerschaft – Wissen schützt Frauen
Was in diesem Artikel hoffentlich klar wurde: Wir sprechen hier nicht so ausführlich über die Eileiterschwangerschaft, um Frauen Angst zu machen. Wir in der MamAcademy sind vielmehr der Ansicht, dass medizinisches Wissen schützt. Weil eine Frau, die weiß, was einseitige Schmerzen bei einem positiven Schwangerschaftstest bedeuten könnten, früher zum Arzt geht. Weil eine Frau, die ihre Risikofaktoren kennt, bei der nächsten Schwangerschaft früher zur Kontrolle kommt. Und weil eine Frau, die versteht, was in ihrem Körper passiert, auch in einer Ausnahmesituation handlungsfähiger ist.
Unsere Mission ist es, Frauen und ihr Körperbewusstsein zu stärken.
Wenn du gerade selbst eine Eileiterschwangerschaft durchmachst oder gerade durchgemacht hast: Ich bin froh, wenn dieser Artikel dir ein bisschen Klarheit gebracht hat. Und ich hoffe, dass du gute Menschen um dich hast, medizinisch und menschlich, die dich auf diesem Weg begleiten.
Wenn du Fragen hast, die hier nicht beantwortet wurden, komm gerne in die Kommentare oder folg uns auf Instagram unter @die.mamacademy. Katharina und ich sind dort regelmäßig mit genau solchen Themen, weil wir glauben: Frauengesundheit verdient mehr als Hochglanzratgeber. Sie verdient echte Gespräche.
Zu guter Letzt: MamAcademy Kursplattform
Wenn du mehr über deinen Körper, deinen Zyklus und deine Frauengesundheit verstehen möchtest: Unser Buch „Die Beckenboden-Revolution“ ist ein guter Einstieg. Zudem begleiten dich unsere Kurse auf der MamAcademy-Plattform ganz konkret – durch Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach.
